Die Chrööpfeli
- Cornelia Elsener

- vor 2 Stunden
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Mama, ich bin dann mal weg – und der Metzgete-Fan
Vor ein paar Tagen fragte mich meine Tochter ganz beiläufig:„Mama, wann ist eigentlich wieder Metzgete im Guggital?“
„Ende Monat“, antwortete ich. „Genauer gesagt von Freitag, 27. Februar, bis Sonntag, 1. März.“
Darauf meinte sie nur trocken:„Dann komm ich nicht nach Hause. Ich bleib bei Oliviero.“
Und noch bevor sie weiter ausführen konnte, ergänzte ich lachend:„Ah – wegen den Chrööpfeli!“
Denn während der Metzgetetage verwandelt sich unser Zuhause jeweils kurzerhand in eine kleine Grossbackstube. Das hat Tradition. Mein Schwiegervater, gelernter Konditor, erklärt die Chrööpfeli seit jeher zur Chefsache. Und ich weiss noch genau, wie stolz ich war, als er mich vor Jahren persönlich ins Chrööpfeli-Backen einweihte.
Meine Kinder lieben diese Tradition. Entsprechend grosszügig fällt die Menge jedes Jahr aus. Und wie das so ist: Manche Randstücke geraten etwas aus der Form und werden natürlich sofort „geopfert“ und weggenascht.
Meine Tochter hat eine ganz besondere Schwäche für Chrööpfeli. Und um der Versuchung zu entgehen, plant sie sich um diese Tage jeweils ganz bewusst ausser Haus ein.
Wie sie das allerdings mit ihrem Freund Oliviero löst, weiss ich noch nicht. Er ist nämlich ein bekennender Metzgete-Fan …Das könnte also noch spannend werden.
Und jetzt bin ich neugierig:
Kennt ihr Chrööpfeli? Oder heissen sie bei euch ganz anders?
Habt einen schönen Abend –und bis bald im Guggital, zu ganz vielen Chrööpfeli 🤍


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