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Die Italiener und ihr Gemüse



Es ist ja kein Geheimnis, dass die Italiener eine der besten Küchen der Welt haben.

Und das liegt nicht an Chichi oder Trends, sondern an etwas sehr Bodenständigem: Tradition, Handwerk und Geduld.


Die italienische Küche hat sich weder besonders von der französischen Nouvelle Cuisine noch von industrieller Lebensmittelkonfektion beeindrucken lassen. Man macht Dinge von Hand, so wie sie schon immer gemacht wurden, wie es schon Mamma gemacht hat.


Ich staune ja immer wieder über die Fantasie der Italiener allein bei den Pastanamen. Da gibt es Farfalle (Schmetterlinge), Orecchiette (Öhrchen), Strozzapreti (Priesterwürger), Cavatappi (Korkenzieher) oder sogar Lumache (Schnecken). Klingt manchmal mehr nach Zoologischem Garten als nach Menükarte.


Diese Liebe zur Tradition merkt man auch beim Gemüse. Da tauchen Sorten auf, die ich vorher weder gehört, gesehen noch gegessen hatte. Und genau daraus entstehen dann Gerichte, die auf der Karte erstmal erklärungsbedürftig sind.


So hat Franco einen Salat kreiert, der mehrere Zeilen Text braucht und am Ende doch ein ganz feiner, kleiner Salat ist:


Puntarella, gebratene Endivie, frischer Fenchel, gegrillte Artischocken, Radicchio Tardivo, mit Granatapfel-Dressing, Orangenfilets, Cime-di-Rapa-Pesto und Artischocken-Chips


Und ja, ich gebe zu: Ich brauchte erstmal eine Erklärung. Vielleicht geht es euch ja genauso:


Puntarella

Eine römische Chicorée-Variante. Knackig, leicht bitter, frisch. Sie sieht ein wenig aus wie grüne Spargelstangen und wird in Italien gerne roh oder nur ganz sanft mariniert serviert.


Fenchel

Knackig, frisch, mit einer feinen Anisnote.


Radicchio Tardivo

Der elegante Bittere unter den Salaten. Gebraten verliert er seine Strenge und wird erstaunlich süsslich.


Cime di Rapa

Ein italienischer Klassiker, verwandt mit Brokkoli, aber kräftiger im Geschmack. Leicht bitter, würzig, perfekt für Pesto.


Habt einen bezaubernden Abend und bis bald im Guggital mit Gemüse, das manchmal eine kleine Erklärung braucht🌱


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